Was suchen Sie?

Von der Judenfeindschaft zum Holocaust

Moderner Antisemitismus

Mit Herausbildung der bürgerlichen Gesellschaft gehen tiefgreifende wirtschaftliche und kulturelle Verunsicherungen einher. Zunächst fortschrittlich anmutende Bewegungen wie der Nationalismus bedürfen zunehmend aggressiver Konstruktionen von ‚Eigenem‘ und ‚Fremden‘. Mehr und mehr sieht ein neuer, angeblich wissenschaftlich begründeter Antisemitismus in ‚den Juden‘ die Feinde ‚des Volks‘. Zum „kulturellen Code“ verallgemeinert wird er immer gewaltförmiger, bis dem Holocaust sechs Millionen Jüdinnen und Juden zum Opfer fallen.

Mit der Formulierung „moderner Antisemitismus“ wird vor allem die im 19. Jahrhundert entstandene säkular, politisch und sozial motivierte Judenfeindschaft bezeichnet. Im Unterschied zum traditionellen christlichen Antijudaismus des Mittelalters und der Frühen Neuzeit entstand mit ihr eine neue Form des Judenhasses, die sich von ihren religiösen Wurzeln löste. Im Mittelpunkt stand der Kampf gegen die rechtliche und soziale Gleichstellung der Jüdinnen und Juden. Ihre Emanzipation sollte verhindert oder, wo bereits erfolgt, rückgängig gemacht werden. ‚Die Juden’ wurden dabei immer mehr zu einem Sinnbild für alle gesellschaftlichen Fehlentwicklungen, die im Zuge des Modernisierungsprozesses angeprangert wurden.

Vor allem im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts nimmt der Antisemitismus immer mehr die Form einer verschwörungsideologischen Welterklärung an. Jüdinnen und Juden wurden als eine einheitliche, fremde und bösartige Gruppe dargestellt, die darauf aus sei, heimlich die Herrschaft über die übrigen Menschen zu erlangen.

Widerstand gegen die Emanzipation der Jüdinnen und Juden

Die Epoche der Moderne ist geprägt von Krisen, Revolutionen und tiefgreifenden Umwälzungen in nahezu allen Lebensbereichen. Aufklärung und Säkularisierung, industrielle Revolution und Urbanisierung brachten den endgültigen Wandel von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft mit sich. Die sozialen wie wirtschaftlichen Verunsicherungen, die besonders weite Teile des Mittelstandes und traditionell autoritär geprägte Bevölkerungsschichten ergriffen, verstärkten deren misstrauische bis feindselige Haltungen gegenüber Jüdinnen und Juden. Die Verantwortung für die politischen Konflikte und gesellschaftlichen Widersprüche wurde ihnen angelastet.

Das mit der Französischen Revolution von 1789 erhobene Prinzip der Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz prägte auch die öffentlichen Auseinandersetzungen über die Stellung von Jüdinnen und Juden in der Gesellschaft. Die Herrschaft Napoleon Bonapartes (1769-1821) brachte in den von ihm geprägten Staaten Mittel- und Südeuropas zwar erste Emanzipationsgesetze, die aber schon wenig später durch erlassene Sonderregelungen für die jüdische Bevölkerung wieder eingeschränkt wurden. Trotz der öffentlich bekundeten Judenfeindschaft, erhielten Jüdinnen und Juden allerdings auch in jenen Staaten, die nicht unter französischer Herrschaft standen, eine erste rechtliche Gleichstellung.

Die traumatischen Erfahrungen des Kampfes gegen Napoleon und das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation führten indes in den verschiedenen sozialen Klassen zu Verunsicherungen und Abwehrreaktionen, die nicht ohne Folgen für den jüdischen Teil der Bevölkerungen blieben. Während die bäuerliche Landbevölkerung und das Kleinbürgertum an alten Lebens- und konfessionellen Frömmigkeitsformen festhielten, entwarfen viele Intellektuelle in Konfrontation mit den bürgerlichen Prinzipien idealisierte, auf das christliche Mittelalter bezogene Vorstellungen von der Vergangenheit und erhoben die Idee der geschlossenen, organischen Gemeinschaft der Nation zum neuen politischen Leitbild.

Nationalismus und Judenfeindschaft

Der fortschrittliche und liberale Nationalismus, der sich anfänglich mit demokratischen Zielen gegen Aristokratie und Fürstenherrschaft richtete, wandelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts hin zu einer aggressiven, andere Menschen ausschließenden Form. Nationale Weltanschauungen setzen auf die Konstruktion einer Innen- und einer Außengruppe. Diese duale Unterscheidung zwischen ‚Eigenem’ und ‚Fremden’ wird durch die Anwesenheit einer scheinbar uneindeutigen, dritten Gruppe jedoch in Frage gestellt. Der Soziologe Klaus Holz spricht hier von der „Figur des Dritten“. Im antisemitischen Denken gelten Juden demnach als ‚Fremdkörper’, der sich nicht in eine nach Nationen gegliederte Welt einfügen lässt.

Die antinapoleonischen Kriege und die Auflösung alter Gesellschaftsordnungen begleiteten in Preußen und anderen deutschen Kleinstaaten die Herausbildung einer neuen Nationalbewegung. Im Zentrum standen die Debatten um ein neues Verständnis des Begriffes ‚Volk‘ im Sinne einer nationalen Gemeinschaft.

Unter dem Einfluss der Romantik und des christlichen Zeitgeistes richteten sich diese besonders gegen Jüdinnen und Juden. Die Vertreter dieser neuen, nationalen Bewegung entstammten nahezu ausschließlich dem gebildeten Bürgertum. Zu ihren wichtigen Stichwortgebern gehörten Schriftsteller wie Ernst Moritz Arndt (1769-1860) oder Philosophen wie Johann Gottlieb Fichte (1762-1814). Was sie einte, war ihre Abneigung gegenüber dem Judentum und ihre Überzeugung, dass Jüdinnen und Juden nicht Teil der deutschen Nation sein könnten.

Diese neue Form der Judenfeindschaft vermischte sich mit alten Vorurteilen und entlud sich öffentlich als Gewalt gegen Jüdinnen und Juden etwa in den sogenannten Hep-Hep-Unruhen des Jahres 1819 oder in Krawallen während der bürgerlichen Revolution 1848.

In den darauffolgenden Jahrzehnten bildete sich zudem eine neue Qualität antisemitischer Rhetorik heraus, die in wiederkehrenden öffentlichen Debatten ihren Ausdruck fand.

In den 1860er Jahren waren zentrale Motive der modernen Judenfeindschaft nicht nur im deutschen Staatenbund und in Österreich präsent, sondern hatten sich auch in den Nachbarstaaten verbreitet und äußerten sich in Osteuropa besonders gewalttätig.

Blutige Ausschreitungen im Russischen Zarenreich gegen die jüdische Bevölkerung erregten große Aufmerksamkeit. Das aus dem Russischen stammende Wort „Pogrom“, wurde seit dem 19. Jahrhundert in vielen Sprachen zum Ausdruck für spontane, kollektive und heftige Gewaltakte gegen Minderheiten.

Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich

Mit der von Otto von Bismarck (1815-1898) eingeleiteten politischen Wende wandelte sich der Nationalismus zum Reichsnationalismus, der sich auf ‚Feinde‘ berief, die Deutschland im Innern und von außen bedrohen würden.

Die wirtschaftliche und soziale Krise 1873, zwei Jahre nach der Gründung des Deutschen Reichs, nährte zusätzlich derartige Vorstellungen in der autoritären Gesellschaft. Ökonomiekritik und Antisemitismus verbanden sich in dieser Zeit auf populäre Weise und mobilisierten Ressentiments gegen einen angeblichen ‚jüdischen Liberalismus‘ bzw. gegen ‚jüdisches Kapital‘. Beides galt es aus der Nation auszuschließen. Die Zeit von der „inneren Reichsgründung“ um 1878 bis in die Frühphase des Wilhelminismus brachte abermals einen tief greifenden Wandel innerhalb der politischen Kultur Deutschlands und eine Etablierung antijüdischer Einstellungen mit sich. Judenfeindschaft formierte sich nun als soziale Bewegung, politisch in Form antisemitischer Parteien und wurde zu einem festen Bestandteil des alltäglichen Lebens.

1878 bildete sich um Publizisten wie Wilhelm Marr (1819-1904) und um Agitatoren, wie den protestantischen Hofprediger Adolf Stoecker (1835-1909) eine sozialpolitische Bewegung, die alles ‚Jüdische‘ als innere Bedrohung für die deutsche Nation verstand. Marr selbst gilt als Urheber des Wortes Antisemitismus, das von politischen Judenfeinden als Eigenbezeichnung verwendet wurde. Mit diesem Begriff stand ein griffiges politisches Schlagwort bereit, das der eigenen Haltung einen öffentlichkeitswirksamen Ausdruck und wissenschaftlichen Anstrich verlieh und sich schnell im gesamten deutschsprachigen Raum verbreitete. 1879 gründete Marr die „Antisemiten-Liga“. Stoecker konnte mit seinem organisierten Antisemitismus zwar keine großen politischen Erfolge erzielen, drang aber mit seiner judenfeindlichen Agitation tief in das Bewusstsein der gehobenen Bildungsschichten ein. Noch im selben Jahr kam es zu einer Kontroverse um die Rolle der Jüdinnen und Juden in der deutschen Gesellschaft, die durch den Historiker Heinrich von Treitschke (1834-1896) ausgelöst wurde und heute als „Berliner Antisemitismusstreit“ bekannt ist. Diese und andere Vertreter eines ‚intellektuellen Antisemitismus’, versuchten sich in Stilfragen von einem vulgären ‚Radauantisemitismus‘ abzugrenzen.

Die antisemitischen Parteien in Deutschland hatten sich bald darauf zerstritten, die judenfeindliche Bewegung verlor an politischer Bedeutung. Dennoch war es ihnen gelungen, die Gesellschaft mit ihren Haltungen stark zu beeinflussen. Die Judenfeindschaft wurde zu einem prägenden Faktor der Kultur in Deutschland. Die Historikerin Shulamit Volkov hat diesen Antisemitismus als „kulturellen Code“ beschrieben. Er wurde zu einem Symbol bzw. zu einer Chiffre für eine bestimmte Weltanschauung. Vor allem Angehörige der konservativ eingestellten Teile des Mittelstandes und des Bürgertums machten damit ihre politische Zugehörigkeit deutlich. Ihre Judenfeindschaft wurde zum Ausdruck einer ‚Anti-Haltung’: gegen die Emanzipation von Jüdinnen und Juden, gegen Liberalismus und Parlamentarismus sowie gegen Kapitalismus und Sozialismus.

Rassismus, Antisemitismus und Verschwörungsdenken

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begründeten zahlreiche Antisemiten/innen ihre Judenfeindschaft pseudowissenschaftlich mit Hilfe moderner Rassentheorien als ‚Rassenantisemitismus‘. Jüdinnen und Juden, jetzt als gesonderte Abstammungsgemeinschaft oder ‚eigene Rasse‘ verstanden, wurden nun alle denkbaren negativen Eigenschaften zugeschrieben. Der Rassismus machte es jüdischen Menschen unmöglich ihr ‚jüdisch sein‘, etwa durch Konversion, abzulegen. In den Augen der Rassisten/innen blieben sie für immer ‚Juden‘.

Rassismus und Antisemitismus verbanden sich in der sich wandelnden Gesellschaft mit Nationalismus, sozialen Ängsten, kulturellen wie religiösen Ungewissheiten und politischen Herausforderungen. Im wilhelminischen Deutschland führte dies zur Bildung einer in sich heterogenen völkischen Bewegung, die sich auf ein ‚deutsches Volk‘ als ein biologisch reines ‚germanisches Herrenvolk‘ berief. Publizistisch sehr umtriebig, blieb sie politisch vorerst randständig.

Während Teile der sozialen Bewegungen in Europa Judentum sowie Jüdinnen und Juden für Ungerechtigkeit und Armut, sprich für den Kapitalismus im Allgemeinen verantwortlich machten, tauchte gleichzeitig das Stereotyp des ‚jüdischen Revolutionärs‘ auf, das sich von Seiten der Machthabenden wiederum gegen die sozialen Bewegungen richtete.

Die widersprüchliche Gedankenwelt des Antisemitismus fand Anfang des 20. Jahrhunderts ihren wohl prominentesten Niederschlag in den sogenannten Protokollen der Weisen von Zion. Bei den „Protokollen“ handelt es sich, anders als der Titel es suggeriert, nicht um die Niederschrift tatsächlicher Ereignisse, sondern um ein Machwerk der Geheimpolizei des russischen Zaren, das angeblich das Konzept ‚der Juden’ zur Erringung der Weltherrschaft beschreibt. Obwohl bald feststand, dass es sich bei dieser Schrift um eine Fälschung handelt, fand es vor allem nach dem Ersten Weltkrieg eine enorme Verbreitung und bildete die Blaupause für antisemitische Verschwörungsideologien. Die in ihnen verbreitete Vorstellung, dass eine globale Verschwörung ‚der Juden’ für sämtliche Krisen, Revolutionen und Kriege der Moderne verantwortlich ist, es sich bei ihr um ein planvolles Vorgehen zur Zerstörung der Nationen und Völker handelt und dass einander bekämpfende politische Phänomene gleichermaßen einem ominösen ‚Weltjudentum‘ dienen, übt bis heute eine verhängnisvolle Faszination aus.

Erster Weltkrieg und Weimarer Republik

Obwohl zahlreiche Juden freiwillig als Soldaten am Ersten Krieg teilgenommen hatten, um ihre Loyalität zum Vaterland zu beweisen, wurden sie und die politische Linke von der militärischen Führung mit der „Dolchstoßlegende“ für die Kriegsniederlage Deutschlands verantwortlich gemacht.

Das Ende des Ersten Weltkriegs und der Zusammenbruch des Deutschen Kaiserreichs führten zu radikalen Umwälzungen und revolutionären Unruhen, die bis nach Ausrufung des ersten demokratischen Staats in Deutschland in die zwanziger Jahre hinein andauerten. Mit dem Gerücht, die Unruhen würden von jüdischen Kommunisten ausgehen, wurde der Antisemitismus um das neue und wirkungsmächtige Motiv des ‚jüdischen Bolschewismus‘ verstärkt. Dies richtete sich im Innern gegen die verschiedenen Strömungen der Linken und nach Außen gegen die Oktoberrevolution von 1917 und gegen die fünf Jahre später gegründete Sowjetunion.

Die Zwischenkriegszeit war in Deutschland, das den Krieg verloren hatte und Teile seines Gebiets abtreten musste, durch harten Nationalismus und politische Kämpfe gekennzeichnet. In dieser Situation fand der Antisemitismus breite Resonanz in der Bevölkerung und wurde als politisches Mittel von konservativen, rechtsextremen und faschistischen Parteien sowie Bewegungen verwendet. Der bisher staatsloyale Antisemitismus des Kaiserreichs wandelte sich nun in eine radikale republikfeindliche Ideologie. Dabei nahm er immer stärker aktionistische und gewalttätige Formen an.

In den 1920er und 1930er Jahren waren antisemitisches Denken und Reden in ihren verschiedenen Facetten in breiten gesellschaftlichen Schichten akzeptiert und fester Bestandteil politischer Agitation. Weite Teile der Öffentlichkeit definierten die sogenannte Judenfrage neu, indem sie eine grundsätzliche Trennung zwischen ‚Deutschen‘ und ‚Juden‘ vornahmen und letztere nun als Projektionen eigener Feindbilder angriffen. Paradoxerweise ging dies mit einer sich parallel vollziehenden weitgehenden Integration von Jüdinnen und Juden in das politische und kulturelle Leben einher. Die zeitgenössische Judenfeindschaft zeichnete sich durch eine gestiegene Virulenz, durch zunehmende Skrupellosigkeit sowie durch die Bereitschaft aus, in ihrem Namen brutale Gewalt anzuwenden. Indem sie den demokratischen Verfassungsstaat als ‚Judenrepublik‘ verächtlich machte und bekämpfte, rückte sie in den Mittelpunkt der Politik. In Deutschland schlossen sich die antisemitischen Kräfte in wortwörtlich schlagkräftigen Kampforganisationen zusammen, die wenig später in der nationalsozialistischen Bewegung aufgingen.

Nationalsozialismus und Holocaust

Der Antisemitismus gehört untrennbar zum Wesen des Nationalsozialismus. Mit ihrem Auftreten und ihrer Propaganda verstanden es die Nationalsozialisten/innen, kurz: Nazis, sowohl breite Teile der Bevölkerung anzusprechen, als auch den radikalen und gewalttätigen Judenhass der eigenen personellen Basis zu bedienen. Mit dem Machtantritt Adolf Hitlers (1889-1945) im Jahr 1933 und der Etablierung der Diktatur wurde der Antisemitismus zu einem zentralen Element offizieller staatlicher Politik.

Diskriminierende, rassistische Verordnungen, Gesetze und Maßnahmen entrechteten binnen kurzer Zeit die jüdische Bevölkerung und schlossen sie bei Verlust ihrer Lebensgrundlage aus der deutschen Gesellschaft aus. Die, die es schafften die nötigen finanziellen Mittel aufzubringen und sich die erforderlichen Papiere zu beschaffen, flohen aus dem Deutschen Reich und aus Europa nach Übersee oder in das britische Mandatsgebiet Palästina.

Im Verlauf des 1939 von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkriegs radikalisierten sich die verschiedenen Maßnahmen der ‚nationalsozialistischen Judenpolitik‘ von der Entrechtung und Vertreibung über die Ghettoisierung und Konzentration in Lagern hin zu groß angelegten Massenmorden. Spätestens nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Sommer 1941 zielte die NS-Politik auf die Ermordung sämtlicher Jüdinnen und Juden in Europa. Die geplante Auslöschung der jüdischen Bevölkerung diente dabei keinem militärischen Ziel, sondern war sich selbst Zweck genug. Die Vernichtungspolitik, an der sich auch Judenfeinde aus den verbündeten oder besetzten Ländern beteiligten, wirkte sich für das europäische Judentum verheerend aus. Mehr als sechs Millionen Jüdinnen und Juden fielen dem Holocaust zum Opfer.

Zum Weiterlesen

Wolfgang Benz: Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert. In: Dossier Antisemitismus. Hg. von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) 2006. Online

Wolfgang Benz: Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Legende von der jüdischen Weltverschwörung. München 2007.

Werner Bergmann: Geschichte des Antisemitismus. 4. Aufl. München 2010.

Werner Bergmann/Ulrich Wyrwa: Antisemitismus in Zentraleuropa. Darmstadt 2011.

Gideon Botsch: Von der Judenfeindschaft zum Antisemitismus. Ein historischer Überblick. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 28-30 (2014), S. 10-17. Online/PDF

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945. Hg. vom Bundesarchiv u.a. 16 Bde. Berlin 2011- (2019).

Klaus Holz: Nationaler Antisemitismus. Wissenssoziologie einer Weltanschauung. Hamburg 2001.

Peter G. J. Pulzer: Die Entstehung des politischen Antisemitismus in Deutschland und Österreich 1867 bis 1914. Göttingen 2004.

Samuel Salzborn: Antisemitismus als negative Leitidee der Moderne. Sozialwissenschaftliche Theorien im Vergleich. Frankfurt am Main 2010.

Shulamit Volkov: Antisemitismus als kultureller Code. Zehn Essays. München 2000.

Ulrich Wyrwa: Moderner Antisemitismus. In: Wolfgang Benz (Hg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Bd. 3. Berlin 2010, S. 209-213.

 

 

Bildnachweis: LP12INCH / photocase.de

Haben Sie gefunden, was Sie suchten?

Anders Denken unterstützen

Politische Bildung ist nie umsonst. In der Regel jedoch sind unsere Angebote für Sie kostenlos – wie auch diese Onlineplattform. Um unsere Unabhängigkeit bewahren, die Qualität halten, das Angebot erweitern und langfristige Perspektiven entwickeln zu können, benötigen wir Unterstützung. Und freuen uns deshalb über jede Spende.
 
Gefördert von