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Amadeu Antonio Stiftung

Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Dabei ist es der Stiftung ein wichtiges Anliegen, gleichermaßen gegen Antisemitismus und Rassismus zu arbeiten. Nicht erst seit der Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrunds“ tritt sie daher konsequent gegen Rechtsextremismus ein. Antisemitismus, auch in Form von Israelfeindlichkeit, und Rassismus sind ein in Deutschland weit verbreitetes Problem, das noch zu wenig wahrgenommen wird. Dieser gesellschaftlichen Fehlwahrnehmung setzt die Stiftung Aufklärung, Sensibilisierung sowie Beratung und Förderung von lokalen Initiativen entgegen.
Die Amadeu Antonio Stiftung hat überall in Deutschland bereits über 1.200 lokale Initiativen und Projekte in den Bereichen demokratische Jugendkultur, Schule, Opferschutz und Opferhilfe, kommunale Netzwerke sowie Hilfsangebote für Aussteigerinnen und Aussteiger aus der Naziszene unterstützt. Wichtigste Aufgabe der Stiftung ist es, die Projekte über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, Öffentlichkeit für ihre Situation zu schaffen und sie zu vernetzen.

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Schwerpunkte: 

Beratung

Publikationen

Fortbildungen

Anne Frank Zentrum

Das Anne Frank Zentrum ist die deutsche Partnerorganisation des Anne Frank Hauses in Amsterdam. Mit Ausstellungen und Bildungsangeboten erinnert das Zentrum an Anne Frank und ihr Tagebuch. Es schafft Lernorte, in denen sich Kinder und Jugendliche mit Geschichte auseinandersetzen und diese mit ihrer heutigen Lebenswelt verbinden. Sie lernen gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich für Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie zu engagieren.

Das Anne Frank Zentrum zeigt eine ständige Ausstellung in Berlin und Wanderausstellungen in ganz Deutschland. Es setzt bundesweit Projekte um und entwickelt Materialien zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust sowie mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung heute.

Das Anne Frank Zentrum hat seinen Sitz in Berlin und ist ein gemeinnütziger Verein. Das Zentrum ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und Mitglied im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten.

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Schwerpunkte: 

Dauerausstellung

Wanderausstellung

Workshops

Bildungsstätte Anne Frank

Als landesweites Zentrum entwickelt die Bildungsstätte Anne Frank innovative Konzepte und Methoden, um Jugendliche und Erwachsene für die aktive Teilhabe an einer offenen und demokratischen Gesellschaft zu stärken und zu empowern. Wir möchten dazu ermutigen, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen.

Mit Ausstellungen, Seminaren, Workshops, Trainings und Beratungsangeboten erreicht die BS ein breites und heterogenes Publikum. Sie unterstützt und vernetzt sowohl Bildungseinrichtungen als auch lokale Initiativen und Selbstorganisationen von marginalisierten Gruppen. Dabei sieht es die BS als Aufgabe, sie dabei zu unterstützen, ihre Stimmen, Positionen und Belange hör- und sichtbar zu machen.

Grundsätzlich orientiert sich die Bildungsstätte in ihrer historisch-politischen Bildungsarbeit an der humanistischen Botschaft Otto Franks und an der Symbolkraft des Tagebuchs der Anne Frank. Die Tagebuchaufzeichnungen von Anne Frank ermöglichen es vor allem Jugendlichen zu verstehen, wohin eine Ideologie der Ungleichwertigkeit führen konnte.

Anliegen der Bildungsstätte ist, dass Jugendliche und Erwachsene diese Erfahrung in ihre heutige, alltägliche Lebenswelt übertragen können, dass sie sensibel werden für Diskriminierungsgeschehen, für menschenverachtende Ideologien und Instrumentalisierungen in ihrem Umfeld sowie für die zentrale Bedeutung von solidarischem Handeln.

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Schwerpunkte: 

Wanderausstellung

Beratung

Fortbildungen

Workshops

Bildungsverein Parcours e.V.

Der Bildungsverein Parcours e.V. bietet Workshops, Seminare und Projekttage für Jugendliche und junge Erwachsene an, um gemeinsam politische und gesellschaftliche Zusammenhänge erfahrbar und begreifbar zu machen, da so Möglichkeiten und Handlungsoptionen für deren Veränderung erst eröffnet werden.

Ziel der Bildungsarbeit ist eine kritische Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit und aktuellen Erscheinungsformen des politisch rechten Spektrums. Die Inhalte und Methoden werden dabei individuell an die Interessen, Vorkenntnisse und Erwartungen der jeweiligen Zielgruppe angepasst.

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Schwerpunkte: 

Workshopangebote zu den Themen:

  •   Antisemitismus
  •   Flucht und Asyl
  •   Rechtspopulismus
  •   Verschwörungstheorien

Die ju:an-Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit

„ju:an“ ist ein innovatives Modellprojekt der Amadeu Antonio Stiftung und unterstützt Fachkräfte und andere Multiplikator*innen der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit bundesweit bei der Implementierung einer antisemitismus- und rassismuskritischen Jugendarbeit. Dies geschieht durch individueller Beratungen sowie Coaching und Prozessbegleitung von Einrichtungsteams und Trägern, Fortbildung und Trainings, Inputs bei Fachveranstaltungen und Vernetzung mit Multiplikator*innen, die an der Schnittstelle OKJA, Sozialraum und Social Media tätig sind. Darüber hinaus stellen wir im Rahmen von Publikationen und eigenen Fachveranstaltungen praxisrelevante Fachinformationen zur Verfügung, vermitteln Expert_innen aus unserem Netzwerk und schaffen Vernetzungsmöglichkeiten für engagierte Akteur*innen aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Dabei denken wir den Empowermentansatz immer mit. Denn wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam Räume schaffen können, in denen sich jüdische Jugendliche und Jugendliche of Color sicherer fühlen können. Weil ihre Recht auf Bewahrung der Menschenwürde geschützt und ihre Bedürfnisse der Selbststärkung und -entwicklung durch den Empowermentansatz unterstützt werden. „ju:an“ unterhält sowohl eine Praxisstelle in Hannover, als auch in Berlin.

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Schwerpunkte: 

Beratung

Coaching

Fortbildungen

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

Am 20. Januar 1942 besprachen fünfzehn SS-Offiziere und Vertreter von Ministerien in diesem Gebäude die „Endlösung der Judenfrage“. Während der Besprechung, die in einem Protokoll festgehalten wurde, schilderte Reinhard Heydrich die gegen die Juden gerichteten Maßnahmen von der Ausgrenzung und Vertreibung bis zur Ghettoisierung und Deportation.
Er ließ die Absicht erkennen, sämtliche Juden Europas zu ermorden. Die Konferenzteilnehmer erklärten stillschweigend oder ausdrücklich ihre Bereitschaft, an dem beispiellosen Verbrechen mitzuwirken, und schufen damit Voraussetzungen für dessen arbeitsteilige Durchführung unter Beteiligung zigtausender Menschen.

Besucher können sich heute anhand einer ständigen Ausstellung, mit Hilfe einer reichhaltigen Mediothek und vorbereiteter Quellensammlungen zum Beispiel mit den Stufen des Verfolgungsprozesses, Tätern und Tatkomplexen oder den Reaktionen der Betroffenen auseinandersetzen.

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Schwerpunkte: 

Führungen mit pädagogischer Anleitung

Ein- und mehrtägige Seminare

Beratung und Fortbildung

Hatikva - Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V.

Die Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. ist seit ihrer Gründung im September 1992 dem Anliegen verpflichtet, über jüdische Geschichte und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart in großer Breite zu informieren.

Vorausgegangen waren der Eröffnung über zwei Jahre intensiver ehrenamtlicher Aufbauarbeit. Danach konnten die wiederhergestellten Räume im Erdgeschoß des Genossenschaftshauses Pulsnitzer Str. 10 in Dresden der öffentlichen Nutzung übergeben werden.

Seitdem entwickelte sich HATiKVA e.V. zu einer weit über die Stadtgrenzen von Dresden hinaus wirkenden Bildungs- und Kultureinrichtung, die in ihrer thematischen Spezifik, in ihrer Angebotsbreite aber insbesondere im Schwerpunktbereich außerschulischer Jugendbildung, im Freistaat Sachsen bisher einmalig ist.

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Schwerpunkte: 

Workshops

Begegnungsarbeit

Fort- und Weiterbildungen

IDA-NRW - Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW – kurz IDA-NRW – beschäftigt sich seit 1994 mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus, Migration, Diversität und Empowerment. Aus unserem Selbstverständnis heraus, wollen wir einen konstruktiven Beitrag zum Abbau von Rassismus und Rechtsextremismus leisten und Einrichtungen der Jugendhilfe und der Schule bei der Entwicklung einer der Migrationsgesellschaft adäquaten Pädagogik beratend zur Seite stehen.

Rassismus und Rechtsextremismus sind gesamtgesellschaftliche Herausforderungen: im Alltag, in Berichterstattungen und in Institutionen werden rassistische und rechtsextreme Einstellungen, Verhaltensweisen und Strukturen sichtbar. Schwarze Menschen, People of Color, jüdische und muslimische Menschen erleben nach wie vor Abwertungen, Anfeindungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen, auch wenn dies in der Öffentlichkeit nur unzureichend wahrgenommen wird.

IDA-NRW will die Auseinandersetzung mit Rassismuskritik und Rechtsextremismus vorantreiben und Institutionen der Jugendhilfe und Schule bei der Entwicklung einer der Migrationsgesellschaft angemessenen Pädagogik unterstützen.

Das Angebot richtet sich an Multiplikator*innen sowie an Pädagog*innen der Jugendverbandsarbeit und der Jugendhilfe in NRW sowie an andere Interessierte.

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Schwerpunkte: 

Publikationen

Fortbildungen und Seminare

Vernetzung

Kölnische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.

Das Modellprojekt Jederzeit wieder! Gemeinsam gegen Antisemitimus der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, gezielte politische Bildungsarbeit gegen Antisemitismus im Kölner Raum voranzubringen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene sollen zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik angeregt werden. Das Projekt baut auf vier Säulen auf, die ineinandergreifen und miteinander verzahnt sind:

  •  Entwicklung von Materialien,
  •  Erprobung der Materialien in Form von Bildungsseminaren, Workshops und weiteren Veranstaltungen für Schüler_innen,
  •  Evaluation und Weiterentwicklung von pädagogischen und didaktischen Materialien für eine Bildungsarbeit gegen Antisemitismus,
  •  Weiterreichung der Materialien an pädagogische Multiplikator_innen (Tagungen, Workshops) und Publikationen dieser.

 

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Schwerpunkte: 

Workshops

Fortbildungen

Publikationen

Komeptenzzentrum für Prävention und Empowerment

Das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST) verbindet zwischen Wissenschaft und Praxis und setzt zielgruppenspezifische Bildungs- und Beratungsangebote in vier Handlungsbereichen um: Antisemitismusprävention, Community Coaching, Beratung von Betroffenen antisemitischer Gewalt und Fach- und Politikberatung. Die Programme richten sich je nach Bedarf und Handlungsfeld sowohl an jüdische als auch an diverse andere Akteur*innen, Multiplikator*innen und Fachkräfte aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Medien. Das Zentrum fördert darüber hinaus einen intersektionalen, auf Multiperspektivität und coalition building gerichteten Austausch zwischen verschiedenen Communities und schafft Schutz- und Erfahrungsräume für Betroffene, Aktivist*innen und Expert*innen.

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Schwerpunkte: 

Beratung

Coaching

Fortbildungen

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