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Workshop: Antisemitismus - (k)ein Thema der Jugend(sozial)arbeit?!

Veranstalter: Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg in Kooperation mit »ju:an«-Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit

 

Ein fachlicher Auftrag der Jugend(sozial)arbeit ist es, jegliche Formen von Diskriminierungen zurückzuweisen. Best Practice Beispiele weisen darauf hin, wo und wie das bereits gut gelingt. Im Umgang mit Antisemitismus jedoch herrscht oftmals Unsicherheit. Viele Fachkräfte beschäftigt die Frage, wie Antisemitismus erkannt, benannt und bearbeitet werden kann: Wann ist eine Äußerung antisemitisch und woran kann ich das erkennen? Wie reagiere ich darauf und was brauche ich, um angemessen handeln zu können? Welche Art der Intervention hat sich bereits bewährt und wo finde ich bei Unsicherheiten Unterstützung? Wann wird Antisemitismus als solcher benannt, wann wird weggeschaut und welche Mechanismen stehen dahinter? Welche Empowerment-Angebote gibt es für Betroffene? An diesen Fragen setzt die Fortbildung an und vermittelt Hintergrundwissen sowie praktische Handlungsansätze für eine antisemitismuskritische Jugend(sozial)arbeit. Unterschiedliche Erscheinungsformen von historischem und aktuellem Antisemitismus werden mit konkreten Beispielen bearbeitet und Methoden aus der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit vorgestellt. Gleichzeitig gibt es Raum dafür, Strategien gegen Antisemitismus zu erarbeiten und Best Practice Beispiele auszutauschen, um gemeinsam zu erproben, wie die Jugend(sozial)arbeit Antisemitismus begegnen kann. Das Ziel ist, mehr Handlungssicherheit im Umgang mit Antisemitismus zu erlangen und sich gegenseitig in dessen Bearbeitung zu bestärken. 

 

Zielgruppe:
Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit aus Berlin und Brandenburg

Dozentin:
Kiana Ghaffarizad, »ju:an«-Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit

Ort:
Stiftung wannseeFORUM
Hohenzollernstraße 14
14109 Berlin

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