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Digital symposium: Combating Holocaust distortion through education

Unsere Gesellschaften werden derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert. Ob Corona-Pandemie und der damit verbundene Anstieg von Verschwörungsglauben, oder der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Herausforderungen sind divers und bedürfen differenzierter Antworten. Sie eint jedoch, dass als Mittel oft ein Bezug zu antisemitischen Narrativen und insbesondere dem Holocaust hergestellt und im Sinne einer Leugnung, Umdeutung, Vergleichs und Ablehnung für die eigenen unlauteren Ziele und Zwecke (miss-)braucht wird. Holocaustverfälschung und Holocaustleugnung findet dabei auf verschiedenen Ebenen und Medien statt. Dabei strahlen diese Narrative in die Mitte unserer Gesellschaften aus und negieren damit die Perspektiven von Opfern und Betroffenengruppen, stellen eine Gefahr für die Auseinandersetzung und Aufarbeitung mit geschichtlichem Erbe und somit auch eine unmittelbare Gefahr für unsere freien und demokratischen Gesellschaften dar.

Der von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) organisierte und vom United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) unterstützte Fachtag mit dem Titel „Countering Holocaust distortion through education“ wird die Herausforderung von Holocaustleugnung im internationalen Kontext beleuchten. Dabei soll die Veranstaltung verschiedene Ebenen und Perspektiven, wie bspw. die der Bildung oder dem musealen Bereich zusammenbringen, um einen Austausch über Problemstellungen, Spannungsfelder, Ansätze und Handlungsoptionen in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern zu ermöglichen.

Die Veranstaltung findet als digitale Veranstaltung über Zoom statt. Neben einer inhaltlichen Einführung und einem Podiumsgespräch, wird es Workshops zu verschiedenen Ansätzen und Themenschwerpunkten geben.

Bei Interesse melden Sie sich gern mit Ihrem Namen, möglicher Organisation unter veranstaltungen@kiga-berlin.de bis zum 26.09.2022 an. Die Teilnehmer:innenanzahl für diese Veranstaltung ist begrenzt!

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